Der Herbst ist da – und mit Kürbis und Kastanien betreten gleich zwei heißgeliebte saisonale Köstlichkeiten die Bühne!
Erstaunlich, aber wahr: Das Herbstgemüse Kürbis ist botanisch gesehen gar kein Gemüse, sondern eine der größten Beeren der Welt, denn die Kerne liegen im Fruchtfleisch. Dieses Wissen ändert selbstverständlich nichts daran, dass der Kürbis dank seines leicht nussigen Geschmacks viele Genießerinnen und Genießer begeistert. Darüber hinaus enthält er unter anderem Vitamin C, Folsäure und Beta-Carotin und bringt dabei vergleichsweise wenig Kalorien mit. Die Kerne lassen sich zudem zuhause einfach rösten und als knuspriger Snack genießen.
Besonders schön ist es, wenn der Kürbis aus biologischem Anbau stammt – so wie der Bioland-Kürbis unseres langjährigen Partners, dem Mechtersheimer Hofladen.
Mit mehreren hundert verschiedenen Sorten punktet Kürbis zudem mit einer riesigen Vielfalt von klein bis groß, von rund bis knubbelig, von glatt bis warzig, von weiß über gelb und grün bis orange und rot – manche essbar, manche rein als herbstliche Deko.
Hierzulande ist übrigens der Hokkaido am beliebtesten (dicht gefolgt von Butternut und Muskat). Mit ein Grund könnte – neben seinem aromatischen Geschmack – sein, dass er praktischerweise nicht geschält werden muss. Die intensive Farbe der Schale kommt auch in vielen Gerichten schön zur Geltung. Eine verführerische Auswahl an Rezepten mit Kürbis bietet zum Beispiel unsere Rezeptdatenbank. Und für alle, die Kürbisse zu Halloween dekorieren möchten und nicht wollen, dass das liebevoll geschnitzte Kunstwerk frühzeitig verdirbt, haben wir einfache Tipps zusammengestellt.

Kastanien veredeln die Herbstküche
Was wäre die Herbstsaison ohne Esskastanien – den „Keschde“, wie man sie hierzulande nennt! Die braunen Früchte der Edelkastanie gehören wie der Kürbis einfach zum Herbst dazu. Maronen enthalten unter anderem B-Vitamine, Vitamin C sowie Kalium und Magnesium. Außerdem liefern sie Ballaststoffe und bereichern viele herbstliche Gerichte mit ihrem charakteristischen Aroma.
Wenn’s ums Genießen geht, sind geröstete Maronen natürlich der Klassiker, zumal mit ihrem typischen Duft auf dem Weihnachtsmarkt und als warmer Snack beim Bummeln durch die Stände. Zuhause lassen sich mit Esskastanien aber auch zahlreiche Köstlichkeiten zubereiten. So können sie beispielsweise in Suppen oder Pürees verarbeitet werden, etwa gemeinsam mit Kartoffeln oder Pastinaken. Außerdem eignen sie sich hervorragend als Zutat für Gänse-, Truthahn- und Wildgerichte oder – in der vegetarischen Variante – für Kohl- oder Wirsingrouladen.
Überhaupt sorgen sie im kulinarischen Zusammenspiel mit herbstlichem Gemüse aus der WASGAU Gemüse-Abteilung wie Rotkohl oder Rosenkohl für abwechslungsreiche Geschmackserlebnisse. Beim Backen überzeugen Maronen ebenfalls mit ihrem besonderen Aroma, ob direkt im Teig verarbeitet oder als Püree zur Verfeinerung von Sahnefüllungen. Der Kreativität in der Küche sind dabei viele Möglichkeiten eröffnet.

Auch in der WASGAU Metzgerei haben die Keschde erfolgreich Einzug gehalten in Form von allerlei Spezialitäten wie unserem Kastaniensaumagen – ihn gibt es frisch oder in der praktischen wieder verschließbaren Dose. Oder wie wäre es mit einer knusprig gebrutzelten Kastanien-Bratwurst? Die WASGAU Bäckerei ist ebenso dabei mit der Eigenkreation Kastanienkruste, einem milden Mischbrot kombiniert mit Kastanien.
Und was machen Maronen-Fans außerhalb der Saison? Kein Problem: Der WASGAU Bio-Edelkastanienhonig schmeckt das ganze Jahr über auf frischem Brot, verleiht aber auch kräftigem Käse den gewissen Pfiff und Salatdressings eine pikante Note!


