Nach den opulenten Festtagen kennen viele das Problem: Der Kühlschrank ist noch voll von leckeren Überbleibseln von Weihnachten oder Silvester. Bei WASGAU ist uns das Thema Nachhaltigkeit wichtig und gemeinsam möchten wir zeigen, wie einfach und genussvoll Resteverwertung sein kann.

Warum Resteverwertung sinnvoll ist
In Deutschland landen jährlich enorme Mengen an Lebensmitteln in der Tonne – ein Großteil davon stammt aus privaten Haushalten. Wer nach Weihnachten und Silvester bewusst daran denkt, wie aus den festlichen Zutaten einfache, leckere Gerichte entstehen können, schont Ressourcen und bringt Genuss in einen Alltag, der sonst schnell in Routine zurückfällt.
Dabei gilt: Nicht nur die frischen Zutaten zählen – auch das Know‑how der Metzgerei kann helfen, etwa durch den richtigen Umgang mit Fleisch‑ und Wurstresten.
Ob Gänsebraten, Raclette-Käse, üppige Beilagen oder ein paar Flaschen Wein – die Menge nach den Feiertagen ist oft beträchtlich. Anstatt die Reste lieblos in den hintersten Winkel des Kühlschranks zu verbannen, kann man mit wenigen Handgriffen neue, aufregende Gerichte zaubern.
Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern ist auch ein aktiver Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung.
Schlaue Resteküche: Was man aus den Klassikern machen kann!
- Der Braten-Star: Ist vom Weihnachtsschmaus noch Geflügel (Gans, Ente, Pute) oder Rinderbraten übrig?
Schneidet man das das Fleisch in dünne Scheiben und verarbeiten es zu einem herzhaften Braten-Salat mit Vinaigrette oder zu einem warmen Braten-Sandwich mit leckerer Senf- oder Meerrettichsoße. Die Knochen kann man übrigens für eine kräftige Basis für Suppen oder Soßen auskochen. - Die Beilagen-Wunder: Kartoffeln, Klöße oder Knödel sind die perfekten Kandidaten für Bratkartoffeln oder gebratene Knödel-Scheiben. Vermischt mit etwas Ei und Zwiebeln wird daraus schnell ein sättigendes Gericht. Selbst Rotkohl lässt sich prima als Basis für einen Rotkohl-Smoothie (ja, wirklich!) oder als Beilage für herzhafte Pfannkuchen verwenden.
- Würstchen, Schinken & Co: Übrig gebliebene Würstchen‑ oder Schinkenstücke lassen sich klein schneiden und in Eintöpfen oder Aufläufen verwenden – kombiniert mit saisonalem Gemüse oder Resten aus dem Tiefkühlfach. Ein einfaches Pfannengericht oder Auflauf nimmt damit Gestalt an und vermeidet das Wegwerfen.
- Der Käse-Rest vom Raclette/Fondue: Hartkäse-Reste vom Fondue oder Raclette sollte man nicht wegwerfen! Der Käse lässt sich reiben und einfrieren, sodass jederzeit geriebener Käse für Gratins, Aufläufe oder zum Überbacken zur Verfügung steht. Alternativ können kleinere Mengen in einer cremigen Käsesoße für Pasta verwendet werden.

- Die Silvester-Häppchen-Rettung: Wenn noch verschiedene Salate, Dips oder Baguettes übrigbleiben, lässt sich aus altem Brot leicht Paniermehl herstellen oder es kann für einen schnellen Brotsalat (Panzanella) getoastet werden. Übrige Dips bieten sich oft als Brotaufstrich für die nächsten Tage an.
Reste verwerten macht Nachhaltigkeit ganz einfach
Mit etwas Kreativität und Planung lassen sich aus Resten schnell schmackhafte Mahlzeiten zubereiten. Auf diese Weise wird Lebensmittelverschwendung reduziert und ein genussvoller, nachhaltiger Start ins neue Jahr ermöglicht.
Tipps für den Alltag – damit nichts verloren geht
- Vorräte regelmäßig checken: Reste proaktiv einplanen, statt erst beim Blick in den Kühlschrank zu entscheiden.
- Resteverwertungs‑Challenge starten: Ein oder zwei Tage gibt’s keine Neuanschaffung, sondern alles wird verwertet, was schon da ist.
- Die Metzgerei gezielt als Ressource nutzen: Hochwertige Fleisch‑ und Wurstwaren bleiben länger frisch, wenn richtig gelagert – also lohnt sich der Blick auf das Mindesthaltbarkeitsdatum sowie die Lagerbedingungen.
- Kreativität zulassen: Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, Gutes sinnvoll weiterzuverwenden.
- Nachhaltige Haltung stärken: Bei Wasgau wird aktiv gearbeitet, Lebensmittelabfälle zu reduzieren.
Die Tage nach Weihnachten und Silvester bieten eine hervorragende Gelegenheit, Resteverwertung bewusst zu gestalten. Mit einem frischen Blick auf vorhandene Zutaten, insbesondere aus der Metzgereiabteilung – kann der Alltag nach den Festtagen genussvoll, nachhaltig und kreativ weitergeführt werden. Ein Einkauf bei WASGAU wird dadurch nicht nur zum Bezugspunkt für frische Zutaten, sondern auch für bedacht genutzte Lebensmittel.
Der Wert der Lebensmittel bleibt erhalten, und der eigene Aufwand wird belohnt mit Geschmack und gutem Gewissen.


