Brot-Genuss ohne Ende: So bleibt Gebäck und Brot länger frisch
Nach besonderen Anlässen oder gemütlichen Zusammenkünften wie einem Familienbrunch, einer Grillparty oder dem Wochenende bleibt oft noch Brot übrig – sei es ein knuspriges Baguette oder ein herzhaftes Brot. Damit diese wertvollen Lebensmittel nicht im Abfall landen, zeigt WASGAU, wie durch die richtige Lagerung und clevere Tricks die Frische bewahrt werden kann. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit!
Brot und Baguette: Die Kunst der richtigen Lagerung
Brot ist ein lebendiges Produkt. Sobald es die Backstube unserer WASGAU Bäckerei verlässt, beginnt der natürliche Alterungsprozess. Doch mit ein paar einfachen Regeln lässt sich die Haltbarkeit deutlich verlängern:
· Der ideale Ort: Brot fühlt sich bei Zimmertemperatur am wohlsten. In einem Brotkasten aus Keramik oder Ton kann die Feuchtigkeit optimal zirkulieren. Er nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf und gibt sie bei Bedarf wieder an das Brot ab.
· Papier vs. Plastik: Während Papiertüten dem Brot die Feuchtigkeit entziehen und es schnell hart werden lassen, fördern Plastiktüten die Schimmelbildung. Die beste Wahl für eine kurze Lagerung ist daher die Schnittfläche nach unten auf ein Holzbrett zu stellen oder einen atmungsaktiven Stoffbeutel zu verwenden.
· Vorsicht beim Kühlschrank: Brot sollte niemals im Kühlschrank gelagert werden, da es dort besonders schnell altbacken wird und sein Aroma verliert. Eine Ausnahme bilden lediglich extrem feuchte Sommertage, um Schimmel vorzubeugen.
Frische auf Vorrat: Unsere "Homies" für spontane Momente
Wer kennt es nicht? Besonders im Urlaub, an langen Wochenenden oder an den Feiertagen möchte man den freien Morgen gemütlich verbringen, ohne direkt zum Bäcker eilen zu müssen.
Hier kommen unsere "Homies“ ins Spiel. Die beliebten Aufbackbrötchen aus der WASGAU Bäckerei. Diese sind die ideale Lösung für alle, die auch nicht auf echte Bäckerqualität verzichten möchten:
· Ofenfrisch in Minuten: Unsere "Homies“ werden in unserer Backstube in Pirmasens mit Herzblut vorgebacken und lassen sich zu Hause in wenigen Minuten fertig backen.
· Lange Haltbarkeit: Sie sind perfekt für die Vorratshaltung geeignet, sodass man immer ein Frühstück wie vom Handwerksbäcker genießen kann, ohne das Haus verlassen zu müssen.
Wenn das Brot doch einmal hart geworden ist
Sollte das Baguette doch einmal zu trocken geworden sein, ist das kein Grund zur Sorge. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, altem Brot ein zweites Leben zu schenken:
Wiederbelebung mit Wasser: Ein hartes Brötchen kann kurz mit Wasser bestrichen und für einige Minuten im Ofen aufgebacken werden, es wird wieder wie neu.
Kulinarische Klassiker: Altbackenes Brot eignet sich hervorragend für selbstgemachte Croûtons, italienischen Brotsalat (Panzanella) oder als Basis für herzhafte Semmelknödel.
Süße Resteküche: Auch „Arme Ritter“ sind eine wunderbare Möglichkeit, Brotreste in ein köstliches Dessert zu verwandeln.

Spannende Fakten rund ums Brot
1. Die Kruste als Schutzschild: Die Kruste (bei uns in der Pfalz und im Saarland auch liebevoll „Kneris“, "Knerzel" oder „Kniesje“ genannt) ist nicht nur für die Röstaromen zuständig. Sie fungiert als natürlicher Klimaschutz für das Innere des Brotes. Je dunkler und kräftiger ein Brot ausgebacken ist, desto länger bleibt die Krume (das Innere) saftig.
2. Warum „Homies“ so gut klingen: Haben Sie sich schon mal gefragt, warum frische Aufbackbrötchen wie unsere „Homies“ beim Herausnehmen aus dem Ofen leise knistern? Bäcker nennen das „Singen“. Es entsteht, wenn die heiße Kruste beim Abkühlen an der kühleren Luft winzige Risse bekommt. Ein echtes Qualitätsmerkmal für Frische!
3. Das Geräusch-Orakel: Profis prüfen die Frische eines Brotlaibs durch Klopfen auf die Unterseite. Klingt es hohl, ist es perfekt durchgebacken. Ist der Klang dumpf, ist meist noch zu viel Feuchtigkeit im Teig – was zwar saftig sein kann, aber die Schimmelgefahr bei der Lagerung nach den Feiertagen erhöht.
In unseren Märkten findet man nicht nur täglich frische Backwaren aus regionalen Zutaten, sondern auch immer ein offenes Ohr für Tipps rund um den bewussten Umgang mit Lebensmitteln. Denn Wertschätzung für das Handwerk bedeutet auch, dass am Ende nichts verschwendet wird!


